@Tom (Redaktion "Stadtgespräche") .
. 02. Sep 2026
Ich lebe in Lütten Klein, seit ich auf der Welt bin. Eine meiner frühesten Erinnerungen ist die an den Spielplatz Saßnitzer Straße, der inzwischen abgerissen wurde. Dort konnte man hangeln und so. Als ich sechs oder sieben Jahre alt war, war ich da gefühlt immer, meist zusammen mit Freunden. Wir haben auch mal Blödsinn gemacht, als wir noch kleiner waren, Klingelstreiche bei den Häusern drumherum und solche Sachen. Und wenn es mal Schnee gab, ging ich mit meinen Eltern auf dem Schotterberg hinten beim ASB rodeln.
Das Rote Haus ist sozusagen mein zweites Zuhause, quasi unser Revier. Mit ihm verbinden mich schon viele Erinnerungen, obwohl ich noch gar nicht so lange hierhergehe. 2021 war ich das erste Mal mit Freunden hier und habe mir alles angeguckt. Mein Highlight sind die Halloween-Partys und die Übernachtungen, die wir ab und an hier machen. Außerdem gehen wir einmal im Jahr zusammen auf den Weihnachtsmarkt und haben eine schöne Zeit zusammen mit anschließender Übernachtung hier im Roten Haus. Wir treffen uns tatsächlich immer hier, einen anderen Treffpunkt gibt es für uns nicht. Oder halt bei mir zu Hause, wenn der Treff nicht mehr aufhat. Ich mache gerade in Lichtenhagen meine Ausbildung zur Erzieherin. Aber ich möchte hier in Lütten Klein wohnen bleiben, weil ich alle meine Liebsten hier habe, ich habe meine Familie hier. Schon deshalb möchte ich nirgendwo anders hinziehen, das könnte ich gar nicht.





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